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Lupenreine Liebeserklärung

Diamanten verzaubern seit Jahrtausenden mit ihrem einzigartigen Strahlen. Doch erst nach einer langen Suche, einer vorsichtigen Auswahl und geübter Handwerkskunst wird aus einem unscheinbaren Mineral eine brillante Schönheit.

Jede Beziehung ist wie ein Kunstwerk, das man formt und poliert. Mit viel Hingabe entsteht dabei etwas unendlich Kostbares. Der Diamant ist aus gutem Grund zum klassischen Symbol für den Tag geworden, an dem Paare diese Beziehung feiern. Denn die liebevolle Detailarbeit, in der die Schleifer den Diamanten zum Glänzen bringen, aber auch seine Seltenheit, Beständigkeit und Schönheit lohnt es gerade in einem Verlobungsring zu verewigen.

Im Schnitt findet sich in 250 Tonnen Erz nur ein hochwertiger Diamant, der geschliffen noch ein Karat wiegt – er ist so selten wie die perfekte Beziehung. Noch bevor die Arbeit der Diamantenschleifer beginnt, findet beim Traditionsjuwelier Tiffany & Co. die vorsichtige Auswahl der Edelsteine statt. Weniger als 0,04 Prozent der entdeckten Rohdiamanten entsprechen seinen Qualitätsanforderungen.

Neben der Beschaffenheit der Rohdiamanten spielt auch ihre Herkunft eine wichtige Rolle bei der Auswahl. Tiffany liegt großen Wert darauf, dass die Minen auf umweltfreundliche und sozial verantwortungsvolle Weise betrieben werden. Das Unternehmen hält deshalb engen Kontakt zu den Rohstofflieferanten und unterstützt die Einführung internationaler Standards für eine ethische Förderung von Diamanten.

Ein Merkmal – wenn auch lange nicht das wichtigste – ist das Gewicht, in der Welt der Edelsteine auch Karat genannt. Ein Karat entsprach ursprünglich dem Gewicht eines getrockneten Samenkorns des Johannisbrotbaums, heute entspricht ein Karat einem Gewicht von 0,2 Gramm. Große Diamanten sind zwar seltener, doch über den Wert entscheiden vor allem Schönheit, Beschaffenheit und Verarbeitung. Qualität geht also über Quantität.

Ein weiteres Merkmal eines Diamanten ist seine Farbe. Durch Unreinheiten erscheinen Diamanten oft milchig oder gelblich. Völlig weiße Diamanten sind nicht nur selten, sondern haben auch das Potenzial, mit dem richtigen Schliff heller zu leuchten als alle anderen.

Die Farbe wird auf einer Skala von „D“ bis „Z“ bewertet. Tiffany verwendet nur Diamanten, die auf der Skala zwischen „D“ und „I“ liegen, also völlig bis nahezu farblos sind. Die Farbe bewertet Tiffany unter ultraviolettem Licht: Weist ein Diamant dabei eine besonders hohe Fluoreszenz auf, erscheint er in normalem Licht milchig und fällt bei der strengen Auswahl durch. Es gibt jedoch auch Diamanten in anderen Farben, etwa in tiefem Gelb, Rosa oder Blau, die für ihr besonderes Aussehen hoch geschätzt werden.

„Die schönsten Diamanten reflektieren dank der richtigen Proportionen besonders viel Licht, sie sind perfekt symmetrisch und makellos poliert. “

Neben chemischen Unreinheiten, die die Farbe verändern, beeinträchtigen auch Einschlüsse und äußere Makel die Qualität eines Diamanten. Als lupenrein gilt ein Diamant dann, wenn er bei zehnfacher Vergrößerung keine Schleier, Risse, Kerben oder anderen Fehler zeigt. Diamanten von so großer Reinheit sind äußerst selten.

Von den vier „C“s, anhand derer Diamanten bewertet werden, fehlt neben Carat Weight (Karat), Color (Farbe) und Clarity (Reinheit) noch der Cut oder Schliff – das wichtigste Merkmal, das die Schönheit des Diamanten erst zur Geltung bringt und große handwerkliche Expertise erfordert.

Diamantenschleifer suchen das Potenzial im Rohdiamanten und entscheiden über seine ideale Form. Die Anordnung, die Form und der Winkel der Facetten entscheiden darüber, wie das Schmuckstück Licht reflektiert und wie hell es strahlt.

Die wohl bekannteste Form eines Diamanten ist der runde Brillant mit seinen 57 oder 58 Facetten, wie er etwa im Tiffany Setting Verlobungsring in einer kegelförmigen Fassung in Platin schwebt: Die markante, von Tiffany entwickelte Fassung macht den Ring zum Inbegriff des klassischen Verlobungsrings. Einen ähnlichen Effekt wie der runde Brillant erzielen der ovale und der tropfen- oder birnenförmige Schliff.

Zu tief
PERFEKTE PROPORTION
ZU FLACH
PERFEKTE SYMMETRIE
NICHT ZENTRIERTE TAFEL UND VERSETZTE FACETTEN

Besonders edel ist auch der rechteckige oder quadratische Kissenschliff, wie er etwa in den Tiffany Legacy und Tiffany Soleste Verlobungsringen zur Geltung kommt – aber auch im berühmten, 128-karätigen Tiffany-Diamanten, der es sogar auf 82 Facetten schafft, 24 Facetten mehr als beim traditionellen 58-facettigen Brillantschliff.

Grazil und doch klar definiert erscheint der Princess-Schliff. Der Diamant ist wie eine Pyramide mit quadratischer Spitze geformt und wird gelegentlich auch als quadratischer Fantasiediamant bezeichnet.

Die schönsten Diamanten reflektieren dank der richtigen Proportionen besonders viel Licht, sie sind perfekt symmetrisch und makellos poliert. Seit Charles Lewis Tiffany 1837 sein Geschäft in New York City eröffnete, hat das Unternehmen sein Handwerk ständig verfeinert.

1886, fast fünf Jahrzehnte später, entstand die damals noch ungewöhnliche Fassung des Tiffany Settings, die den Diamanten nicht in einen Ring einbettet, sondern ihn sicher gefasst von sechs Krappen hervorhebt, um seine Brillanz noch besser zur Schau zu stellen. Tiffany blickt nun auf eine über 130 Jahre lange Verlobungsringtradition zurück.

In der langen Reise eines Diamanten ist seine Zeit als kostbares Schmuckstück nichts als ein Augenblick – aber es ist der schönste seit seiner Entstehung vor Milliarden von Jahren.